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Kunststoffe in Medizinprodukten
Freitag, 27.05.2011
MedInform-Workshop über Umweltrecht und Medizinprodukte: „Produktveränderungen brauchen Zeit“Mittwoch, 13.05.2009
Umwelt-Workshop: „MedTech-Unternehmen müssen Kommunikation innerhalb der Lieferkette überprüfen“Donnerstag, 21.02.2008
MedInform-Workshop zu Umweltauflagen für die MedTech-Branche am 9. April 2008 in FrankfurtKunststoffe in Medizinprodukten
Ein seit Jahrzehnten in der medizinischen Anwendung bewährtes Material ist PVC mit dem Weichmacher DEHP, üblicherweise als "Weich-PVC" bezeichnet. Weich-PVC ist in Medizinprodukten vielseitig verwendbar, flexibel, knickbeständig und weitaus besser untersucht als die meisten anderen Kunststoffe.
Erkenntnisse über fortpflanzungsgefährdende Eigenschaften bei Nagetieren haben jedoch das Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) dazu bewogen, den Einsatz von alternativen Materialien insbesondere in den Fällen zu empfehlen, in denen Risikogruppen (Kinder, Schwangere und stillende Mütter) einer erhöhten DEHP-Exposition ausgesetzt sein könnten. Ein vergleichsweise hoher DEHP-Eintrag ist bei den Anwendungen zu erwarten, bei denen die Weich-PVC-Oberfläche mit fetthaltigen Flüssigkeiten in Kontakt steht, die bestimmungs¬gemäß in den menschlichen Körper gelangen. Der BVMed wird deshalb an dieser Stelle die maßgeblichen Produktgruppen mit den üblicherweise verwendeten Materialien einstellen.
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