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Nadelstichverletzungen
Krankenhausinfektionen: BVMed-Initiative bietet Informationen zur Vermeidung von postoperativen Wundinfektionen
07.04.2011 - 34/11
In Deutschland werden jährlich über 13 Millionen Operationen im stationären Bereich durchgeführt. Nach den Daten des „Krankenhaus-Infektions-Surveillance-Systems“ KISS kommt es dabei pro 100 Operationen durchschnittlich zu 1,65 Wundinfektionen. Bezogen auf die in Deutschland durchgeführten Operationen ereignen sich damit pro Jahr über 220.000 postoperative Wundinfektionen. Unter allen nosokomialen Infektionen stellen postoperative Wundinfektionen somit die größte Gruppe dar. Postoperative Wundinfektionen sind ein Problem aller chirurgischen Fachdisziplinen. In den angebotenen Grafiken werden am Beispiel einer Arm- und einer Darm-Operation typische Übertragungswege bei Wundinfektionen veranschaulicht, um Infektionen besser vermeiden zu können.
Die Prävention der Krankenhausinfektionen ist nach Ansicht des BVMed eine der wichtigsten Säulen der Patientensicherheit. Nach Schätzungen treten jährlich rund 400.000 bis 600.000 nosokomiale Infektionen in Deutschland auf. Hochrechnungen gehen von jährlich rund 10.000 bis 15.000 Patienten aus, die an nosokomialen Infektionen versterben. Von besonderer Bedeutung ist das Wissen um die Übertragungswege und das daraus resultierende verantwortliche Handeln in der täglichen Praxis. Die Internetseite wird deshalb nach und nach die wichtigsten Infektionsarten durch anschauliches Grafikmaterial vorstellen: Nach Gefäßkatheter-assoziierter Infektionen und postoperativen Wundinfektionen folgen Atemwegs- und Harnwegsinfektionen.
Die Initiative des BVMed unter www.krankenhausinfektionen.info wird getragen von den Unternehmen B. Braun, Becton Dickinson, Covidien, Fresenius Kabi, Johnson & Johnson Medical, Pall, Paul Hartmann, Teleflex Medical und Vygon. „Die Initiative versteht sich auch als Plattform zur Sammlung und Diskussion von Lösungsmöglichkeiten und medizintechnologischen Verfahren der Infektionsvermeidung“, so Elke Vogt, Ansprechpartnerin in der BVMed-Geschäftsstelle.
Mehr Informationen zum Thema gibt es im Internet unter: www.bvmed.de/themen/krankenhaushygiene.
Medienkontakt:
Manfred Beeres
Leiter Kommunikation/Pressesprecher
Tel: 030 246 255-20
E-Mail: beeres@bvmed.de
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Vermeidung von Nadelstichverletzungen
Etwa 4,2 Millionen Menschen in Deutschland arbeiten im Gesundheitswesen: Als Ärzte, Schwestern, Pfleger. Hinzu kommen noch einmal ungezählte Reinigungskräfte, die im Hintergrund für den sicheren Betrieb in den Praxen und Kliniken sorgen. Sie alle setzen sich täglich einem großen Verletzungsrisiko aus, während sie für andere Menschen sorgen. Und damit dem Risiko, sich bei den Patienten selbst mit Krankheiten an zu stecken. Die moderne Medizintechnologie kann diese Gefahr bannen: Mit Arbeitsgeräten, die Schnitt- oder Stichverletzungen verhindern helfen.
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