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Bewegungsapparat
Neuer Informationsfilm Sicherheit und Qualität beim Gelenkersatz: "Was steckt hinter der Entwicklung eines Implantats?"
29.11.2011 - 91/11
In Deutschland benötigen jährlich etwa 400.000 Menschen ein künstliches Gelenk. Die sogenannten Endoprothesen machen Arthrosepatienten wieder mobil und sorgen so für bessere Lebensqualität. 95 Prozent halten 15 bis 20 Jahre lang. Der Film gibt Einblicke in einzelne Produktionsschritte und die Qualitätskontrolle. Zum Erfolg eines künstlichen Gelenkersatzes gehört neben dem Implantat und dem Chirurg aber auch der Patient. "Eine Prothese ist ein Kunstgelenk, sie erfordert einen adaptierten Lebensstil. Es ist ein Dreiklang aus Arzt, Patient und Industrie", so Marc Michel, Geschäftsführer von Peter Brehm und Sprecher des BVMed-Fachbereichs Endoprothetik-Implantate.
„Das Medizinproduktegesetz schreibt für die Erlangung der CE-Kennzeichnung jedem Hersteller zwingend vor, dass er eine Risikoanalyse und eine klinische Bewertung durchführen muss", erläutert BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt die Bedeutung der CE-Kennzeichnung auf Medizinprodukten. Um das mit nur zwei Prozent sehr geringe Restrisiko auf Komplikationen weiter zu minimieren, geht das unabhängige Endoprothesenregister an den Start. "Es gibt international eine ganze Reihe von Registern. Dort, wo die Auswertung eng an die wissenschaftlichen Fachgesellschaften gekoppelt ist, haben wie sehr früh eine deutliche Senkung der Revisionsrate", so Prof. Dr. Joachim Hassenpflug, Geschäftsführer des Endoprothesenregisters Deutschland (EPRD), zum gemeinsamen Ziel des Registers.
Der Film sowie Zusatzmaterial − wie eine Liste des Schnittmaterials oder der Sprechertext − können im Internet unter www.filmservice.bvmed.de (Filmangebot) heruntergeladen werden.
Im Filmservice des BVMed sind bereits folgende Themen erschienen:
- Neue Therapie gegen Krampfadern: schnell, schonend, sicher
- Mehr Patientensicherheit durch Telekardiologie
- Schonender Herzklappenersatz per Katheter
- Bauchfell-Dialyse: Unabhängig leben trotz Nierenversagen
- Wirbelkörper-Brüche: Schmerzfrei durch moderne Technologien
- Gebärmutter-Myome: rettender Infarkt statt Totaloperation
- Neurostimulation: Impulse für neue Lebensqualität
- Künstliche Bandscheiben: neue Beweglichkeit ohne Schmerzen
- Krankhafte Fettsucht: Hilfe aus der Chirurgie
- Technik ohne Nebenwirkungen: Diagnose im Darm
- Nanotechnologie - schonende Therapie gegen Tumore
- Heilen mit Biotechnologie - Knorpelersatz im Knie
- Patientenmobilität durch Infusionstherapien
- Fortschritte beim Gelenkersatz
- Sicherheitsprodukte vermeiden Nadelstichverletzungen
- Neue Verfahren in der Augenchirurgie
- Moderne Wundversorgung
- Medikament-freisetzende Stents
- Kardio: "Schrittmacher Medizintechnologie"
Medienkontakt:
Manfred Beeres
Leiter Kommunikation/Pressesprecher
Tel: +49 30 246 255-20
E-Mail: beeres(at)bvmed.de
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Fortschritte beim Gelenkersatz
Die durchschnittliche Lebenserwartung steigt in unserer Gesellschaft stetig an. Mit ihr leider auch die Zahl der Menschen, die an degenerativen Erkrankungen des Skelettes leiden, insbesondere der Gelenke. Immer mehr Menschen werden deshalb ein künstliches Gelenk benötigen. Die Forschung konzentriert sich besonders darauf, Prothesen haltbarer zu machen und immer schonender einbauen zu können - damit sie problemlos mit ihrem Träger alt werden, also langfristig Lebensqualität sichern.
> Fortschritte beim Gelenkersatz
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