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Kardiologie
TV-Service Medizintechnologie: Neues Filmmaterial zur telemedizinischen Überwachung von Herzpatienten
15.05.2007 - 43/07
Home-Monitoring bedeutet für die Patienten mehr Sicherheit und bessere Betreuung. Das erläutert das Filmmaterial anhand von drei Patientengeschichten. In den USA sind diese Vorteile der Fernüberwachung von Patienten längst Realität. Gerade für Menschen, die einen implantierbaren Defibrillator (ICD) tragen, ist das Home-Monitoring ein großer Schritt zu mehr Lebensqualität. Der so genannte Defi bringt das Herz im Notfall per Stromstoß wieder in den richtigen Takt. Damit das reibungslos funktioniert, muss das Gerät regelmäßig kontrolliert werden. In Zukunft werden die Patienten dafür auch in Deutschland nicht mehr extra ins Krankenhaus müssen. Denn die zurzeit laufenden Studien bestätigen die guten Erfahrungen aus den USA in jeder Hinsicht.
Im Film kommen Experten wie Prof. Dr. Jörg Neuzner vom Klinikum Kassel und PD Dr. Jörg Schwab vom Universitätsklinikum Bonn zu Wort. O-Ton Dr. Schwab: „Der Arzt sieht auf den ersten Blick, ob bei seinen Patienten alles in Ordnung ist oder ob der Defi aktiv werden musste. Aber auch, wenn keine unmittelbare Reaktion erforderlich ist, hilft Home-Monitoring, die Therapie zu verbessern. Durch die kontinuierlich abgerufenen Daten kann der Arzt Veränderungen des Herzrhythmus frühzeitig erkennen und die Einstellungen des Defis entsprechend anpassen. Nur dann bestellt er den Patienten in die Klinik.“ Zu den Vorteilen der modernen MedTech-Systeme zählen nach Prof. Neuzner „bessere Kontrolle, höherfrequente Abfragen und weniger finanzielle Aufwendungen.“
Der Film sowie Zusatzmaterial wie eine Footage-Shotlist oder ein Sprechertext befinden sich im Internet unter der Adresse www.tvservice.bvmed.de/tvangebot.php.
Im TV-Service Medizintechnologie befinden sich u. a. Film- und Radiobeiträge zu folgenden Themen: Neue Verfahren in der Augenchirurgie, Moderne Wundversorgung, Medikament-freisetzende Stents, Schrittmachertechnologien für das Herz, Vermeidung von Nadelstichverletzungen durch Sicherheitsprodukte, Fortschritte beim Gelenkersatz, Patientenmobilität durch moderne Infusionstherapien, Biotechnologien in der Medizin am Beispiel des Knorpelersatzes, Nanomedizin in der Krebsbehandlung, Darmdiagnose durch die Kapselendoskopie, Adipositas-Chirurgie sowie ein „Imagefilm Medizintechnologie“.
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Telekardiologie: mehr Patientensicherheit, weniger Kosten
Mehr als eine halbe Million Herzpatienten in Deutschland haben einen Herzschrittmacher oder einen Herzstimulator implantiert, zum Beispiel einen Defibrillator. Mit der Telekardiologie, der Übertragung wichtiger „Herzdaten“ an den Arzt, können diese Patienten fernüberwacht werden. Das erhöht ihre Sicherheit, steigert ihre Lebensqualität und spart in unserem überlasteten Gesundheitssystem viel Zeit und Geld.
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