Brachytherapie

Diskussionsrunde zur Brachytherapie bei Prostatakrebs am 23. November 2010 in Berlin

26.10.2010 - 80/10

Berlin. Die unzureichende Erstattungssituation von schonenden Technologien zur Behandlung von Prostatakrebs ist das Thema einer BVMed-Diskussionsrunde am 23. November 2010 in Berlin. Die Veranstaltung mit dem Titel „Hat eine schonende Technologie noch eine Chance in der Behandlung von Prostatakrebs?“ beleuchtet aus Sicht der Ärzte, der Krankenkassen und der Patienten die LDR-Brachytherapie als schonende Therapieoption. Die Diskussionsrunde, die von der Journalistin Lisa Braun moderiert wird, findet am Dienstag, 23. November 2010,von 17.30 Uhr bis 21 Uhr im Hotel MELIÃ in Berlin, Friedrichstraße 103, statt. Programm und Anmeldung unter www.bvmed.de  (Veranstaltungen).


Der Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Obwohl diese Krebsart ein langsames Wachstum aufweist, ist es wichtig, diese frühestmöglich zu behandeln. Nur solange der Tumor noch auf die Prostata begrenzt ist, besteht eine hohe Heilungschance. In diesem Stadium ist die LDR-Brachytherapie eine primäre, schonende Therapieoption. Diese Methode wird weltweit erfolgreich eingesetzt. Dennoch diskutiert der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) seit dem Jahr 2002 die Erstattungsregelung. Nun soll eine Studie zu Evaluationszwecken durchgeführt werden.

Impulsreferate zur Podiumsdiskussion werden von Dr. Stefan Machtens, Chefarzt Urologie am Marienkrankenhaus Bergisch-Gladbach, und Klaus Rupp, Leiter Fachbereich Versorgungsmanagement der TKK Hamburg, gehalten. Außerdem ist ein Erfahrungsbericht eines Betroffenen vorgesehen.


Medienkontakt
Manfred Beeres
Leiter Kommunikation/Pressesprecher
Tel: 030 246 255-20
E-Mail: beeres@bvmed.de


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