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Medizinprodukteindustrie
Endoprothetik leistet wertvollen Beitrag für die Gesundheitsversorgung
27.07.2010 - 58/10
Die Implantation von künstlichen Gelenken, den so genannten Endoprothesen, zählt heute zu den Routineoperationen. Welche Operationstechnik und welche Prothese für einen Patienten am besten geeignet sind, hängt von vielen Faktoren ab: beispielsweise dem genauen Krankheitsbild oder der Knochenqualität des Patienten. Die steigende Lebenserwartung in Europa und die damit einhergehende zunehmende Häufigkeit degenerativer Erkrankungen des Bewegungsapparates sorgen für den wachsenden Bedarf an Hüft- und Kniegelenkersatz.
Der häufigste Grund für die Implantation eines künstlichen Gelenks ist Gelenkverschleiß oder Arthrose. Mehr als die Hälfte aller Deutschen über 50 Jahre ist zumindest an einem Gelenk von Arthrose betroffen. Zu den Risikofaktoren für den Gelenkverschleiß zählen Übergewicht, Fehl- oder Überbelastung der Gelenke, Stoffwechselerkrankungen oder Gelenkverletzungen. Heilbar ist Arthrose nicht, da einmal zerstörte Knorpelzellen nicht mehr von selbst nachwachsen. Wenn konservative Methoden wie Medikamente oder Physiotherapien ausgeschöpft sind, kann gegen die Schmerzen und die Bewegungseinschränkungen ein künstliches Gelenk helfen.
Medienkontakt:
Manfred Beeres
Leiter Kommunikation/Pressesprecher
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Fortschritte beim Gelenkersatz
Die durchschnittliche Lebenserwartung steigt in unserer Gesellschaft stetig an. Mit ihr leider auch die Zahl der Menschen, die an degenerativen Erkrankungen des Skelettes leiden, insbesondere der Gelenke. Immer mehr Menschen werden deshalb ein künstliches Gelenk benötigen. Die Forschung konzentriert sich besonders darauf, Prothesen haltbarer zu machen und immer schonender einbauen zu können - damit sie problemlos mit ihrem Träger alt werden, also langfristig Lebensqualität sichern.
> Fortschritte beim Gelenkersatz
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