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Medizinprodukteindustrie
Umsatzentwicklung der BVMed-Unternehmen in der ersten Jahreshälfte 2005 leicht verbessert
17.08.2005 - 52/05
Zurückhaltend verläuft die Umsatzentwicklung weiterhin im Bereich der Stoma- und Inkontinenzversorgung. Hier konnte das durch die Effekte der Gesundheitsreform schlechte Ergebnis des ersten Halbjahres 2004 mit 1,4 Prozent nur leicht gesteigert werden. Angesichts der demographischen Entwicklung mit steigenden Patientenfallzahlen bei Inkontinenz und Stoma lässt die Entwicklung befürchten, dass die medizinische Versorgung der Patienten leidet, so der BVMed. Hinzu komme die große Verunsicherung durch die Festlegung von bundesweiten Festbeträgen, die teilweise erheblich abgesenkt wurden.
Besser als zuletzt entwickelten sich die Teilbereiche „Einweg-OP-Materialien“ (plus 3,5 Prozent) und „Einmalprodukte in der Intensivmedizin“ (plus 3,2 Prozent). Dies sei nach BVMed-Angaben auf steigende Fallzahlen zurückzuführen.
Der Preisdruck hat sich nach Ansicht des BVMed weiter verstärkt, vor allem durch die Budgetrestriktionen auf der Klinikseite und die gesetzgeberischen Eingriffe bei Hilfsmitteln. Außerdem steigen bei den Unternehmen die Kosten durch höhere Vertriebsausgaben und höhere Rohstoffpreise. Die Gewinnsituation der BVMed-Mitgliedsunternehmen bleibt damit stark angespannt.
Der BVMed spricht sich für eine grundlegende Neugestaltung des Gesundheitssystems mit mehr Wettbewerb und Wahlfreiheiten für die Versicherten aus, um eine bezahlbare und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung sicherzustellen. Insbesondere innovative Medizintechnologien müssen im Gesundheitswesen stärker beachtet werden. „Sie können dazu beitragen, dass unser Gesundheitswesen insgesamt effektiver wird. Der Einsatz von Medizintechnologien führt zu einer Verkürzung von Genesungszeiten sowie einer schnelleren Rückkehr an den Arbeitsplatz und bewirkt dadurch einen volkswirtschaftlichen Gewinn, der nicht mehr vernachlässigt werden darf“, so der BVMed.
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„Gesundheit gestalten“ zum Wohle des Patienten. Das ist das Leitbild der Unternehmen der Medizintechnologie. Sie leisten mehr an Forschungs- und Entwicklungsarbeit, als so mancher Patient ahnt. Die Branche steht im kontinuierlichen Dialog mit Politikern, Kassen und Ärzten. Der Film zeigt in zahlreichen Beispielen, wie medizintechnische Innovationen das Gesundheitssystem langfristig entlasten und wie sie den Patienten auch künftig ohne Verzögerung zur Verfügung gestellt werden können.
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