Medizinprodukteindustrie

BVMed: „Koalitionsvertrag ist gut für die Versorgung von Patienten mit moderner Medizintechnologie“

27.10.2009 - 97/09

Berlin. Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, begrüßt die Pläne der Koalition für den Umbau des Gesundheitssystems. Auch wenn diese noch vage sind, sei positiv anzumerken, dass es keine voreiligen Schnellschüsse gebe und sich eine Kommission aus Experten bis zum nächsten Jahr mit dieser Aufgabe beschäftigen soll. Die Festschreibung des Arbeitgeberbeitrages, beispielsweise mit sieben Prozent des Bruttolohns, wird von den Medizinprodukteunternehmen als gut bewertet. Die Arbeitskosten werden damit von den Krankheitskosten entkoppelt.


Die Politik habe damit insgesamt erkannt, dass die Gesundheitswirtschaft eine Zukunftsbranche ist und erheblich an Bedeutung gewinnen wird. Die Innovationskraft und Investitionsbereitschaft der deutschen Medizintechnik soll gestärkt werden, heißt es in dem Koalitionsvertrag.

Dieser sieht unter anderem vor, dass Patienten weiterhin eine hochwertige, innovative Krankenhausversorgung erhalten sollen. „Hierzu wird die moderne Medizintechnologie auch zukünftig ihren Beitrag leisten“, erklärt BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt. Besonders positiv sei die im Koalitionsvertrag vorgesehene Stärkung des Wettbewerbes um Qualität, Preise und beste Versorgung, die dem Patienten zu Gute kommt.

Der MedTech-Verband befürwortet auch die geplante Stärkung der Therapie- und Wahlfreiheit, den Ausbau der Versorgungsforschung, sowie das Vorhaben der Prüfung von geeigneten Mehrkostenregelungen in ausgewählten Bereichen. „Dies sind alles zielorientierte Ansätze, die der BVMed und die Unternehmen der Medizintechnologie unterstützen werden“, so Schmitt.


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