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Enteral ernährte Patienten: „Verbandmittelsets sind für den Arzt wirtschaftlich und sichern eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung“
03.03.2010 - 16/10
Die Information, dass beim Einsatz von Verbandmittelsets ein Regress drohe, hat bei Ärzten und Homecare-Leistungserbringern für Unsicherheit in der Patientenversorgung geführt. Einzelne Kassenärztliche Vereinigungen (KV) haben sogar einen Verordnungsstopp für Verbandmittelsets gegenüber ihren Mitgliedern kommuniziert. „Dies ist unangemessen und wird der Versorgungsrealität in keiner Weise gerecht“, so der BVMed-Fachbereich.
Die Versorgung von enteral ernährten Patienten durch Homecare-Anbieter erfolgt auf Basis von Verträgen mit Krankenkassen (nach § 127 SGB V). In der Regel erfolgt die vertragliche Vergütung der verordneten Leistungen auf pauschaler Basis. Damit wird –unabhängig von der für eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung erforderlichen Menge – nur eine monatliche Pauschale an den Leistungserbringer vergütet. Die tatsächlichen Preise für ein Set bewegen sich im Bereich von preisgünstigsten Einzelverordnungen, sichern dabei aber eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung.
Das Fazit des BVMed-Fachbereichs „Künstliche Ernährung“: „Es ist für den behandelnden Arzt keinesfalls unwirtschaftlich, seinen Patienten Verbandmittelsets zu verordnen. Gleichzeitig ist auch sichergestellt, dass – gerade im häuslichen Versorgungsumfeld – alle erforderlichen Verbandmittel für einen Wechsel vorhanden sind.“
Medienkontakt:
Manfred Beeres
Leiter Kommunikation/Pressesprecher
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