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MedInform-Veranstaltung zur Abrechnung im Hilfsmittelbereich am 10. Februar 2004 in Bonn
08.01.2004 - 03/04
Das Reformgesetz sieht u. a. vor, dass Krankenkassen die Rechnungen der Leistungserbringer pauschal bis zu 5 % kürzen können, wenn die Datenübermittlung nicht maschinell verwertbar ist. Bei den meisten Krankenkassen ist die Abrechnung nach § 302 SGB V aber noch in der Erprobungsphase. Versicherte müssen zudem Zuzahlungen zu Hilfsmitteln leisten, um deren Höhe sich der Vergütungsanspruch der Leistungserbringer verringert. Die Zuzahlungsregelung muss in die Abrechnungsvorgaben nach § 302 SGB V eingearbeitet werden. Ein weiteres Thema: Die Spitzenverbände der Krankenkassen erstellen Richtlinien zur Umsetzung der Abrechnung nach § 302 SGB V. Regelmäßige Überarbeitungen der Richtlinien und uneinheitliche Umsetzung durch die Krankenkassen stellen die Leistungserbringer vor einen erheblichen Verwaltungsaufwand.
Die MedInform-Veranstaltung stellt die gesetzlichen Regelungen systematisch vor und erläutert deren praktische Umsetzung. Die aktive Einbindung der Teilnehmer in Diskussionsrunden soll dazu beitragen, Lösungen zu finden, wie der Verwaltungsaufwand für Leistungserbringer und Krankenkassen reduziert werden kann.
Referenten der Hilfsmittel-Konferenz sind:
:: Carla Grienberger, IKK Bundesverband
:: RA Peter Hartmann, Rechtsanwälte Schütze & Hartmann
:: Susanne Eschmann, VdAK/AEV
:: Dr. Hartmut Ohnimus, CC Care Consult GmbH
:: Christian Kuzmicki, RZH Rechenzentrum für Heilberufe GmbH
:: Ferry Rose, Wheel-it AG
:: Oda Hagemeier, BVMed
Die MedInform-Konferenz „Abrechnen, aber richtig! Was Krankenkassen und Leistungserbringer im Hilfsmittelbereich wissen müssen“ findet am Dienstag, 10. Februar 2004, 9.30 bis 16 Uhr, im Günnewig Hotel Bristol in Bonn statt. Die Teilnahmegebühr für die Tageskonferenz beträgt 350 Euro zuzüglich 16 % MwSt. Anmeldungen können online unter www.bvmed.de (Veranstaltungen) oder per Mail an medinform@bvmed.de erfolgen.
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In Deutschland leiden etwa 4 Millionen Menschen an chronischen Wunden, zum Beispiel an offenen Beinen. Um diese Wunden zum Heilen zu bringen, reicht es nicht aus, wenn nur die jeweilige Grunderkrankung behandelt wird. Ohne die richtige äußerliche Versorgung bleibt das Problem über Jahre bestehen. Und das tut es leider bei den meisten Patienten. Moderne, feuchte Wundversorgungsprodukte sind auf dem Markt, aber die wenigsten Ärzte wenden sie an. Aus Unkenntnis oder aus Kostengründen.
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