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BVMed zum „Medical Devices Recast“ der EU-Kommission: „Die Richtlinien nach der Neuen Konzeption haben sich bewährt“
10.07.2008 - 53/08
„Die EU-Kommission sollte die positiven Auswirkungen der bereits eingeleiteten Neuregelungen in Ruhe abwarten. Sie sollte dies selbstbewusst tun und das Erreichte nicht a priori in Frage stellen“, so der BVMed.
Die wesentlichen Inhalte der BVMed-Stellungnahme lauten:
- Die Medizinprodukte-Richtlinien nach „Neuer Konzeption“ haben sich bewährt. Die Umsetzung der neuen verschärfenden Anforderungen der Richtlinie 2007/47/EG sollte zunächst abgewartet werden, bevor neue europäische gesetzgeberische Initiativen eingeleitet werden.
- Eine Doppelprüfung von „Hochrisiko-Produkten“ (Klasse III-Produkte und aktive Implantate) unter Einbeziehung der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMEA wird als „unnötig“ abgelehnt.
- Die Transparenz über die im europäischen Markt befindlichen Medizinprodukte sollte durch das kostenlose Zurverfügungstellen der Nomenklatur GMDN zur Erfüllung der gesetzlichen Anzeigepflichten herbeigeführt werden. Nur so kann die europäische Medizinprodukte-Datenbank EUDAMED funktionieren und effizient arbeiten.
- Die Akkreditierung und Überwachung der Benannten Stellen sollte im Bereich „Medizinprodukte“ behördlicher, nicht aber privatrechtlicher Aufsicht unterstellt bleiben.
- Invasive Kosmetika sollten nicht dem Medizinprodukterecht, sondern einem eigenen Rechtsrahmen unterfallen.
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Sicherheit und Qualität beim Gelenkersatz: Was steckt hinter der Entwicklung eines Implantats?
In Deutschland benötigen jährlich etwa 400.000 Menschen ein künstliches Gelenk. Die sogenannten Endoprothesen machen Arthrosepatienten wieder mobil und sorgen so für bessere Lebensqualität. 95 Prozent halten 15 bis 20 Jahre lang. Für diesen großen Erfolg in Sachen Sicherheit sind drei Faktoren maßgeblich: Industrie, Arzt unIn Deutschland benötigen jährlich etwa 400.000 Menschen ein künstliches Gelenk. Die sogenannten Endoprothesen machen Arthrosepatienten wieder mobil und sorgen so für bessere Lebensqualität. 95 Prozent halten 15 bis 20 Jahre lang. Für diesen großen Erfolg in Sachen Sicherheit sind drei Faktoren maßgeblich: Industrie, Arzt und Patient. Um das mit nur zwei Prozent sehr geringe Restrisiko auf Komplikationen weiter zu minimieren, geht jetzt das unabhängige Endoprothesenregister an den Startd Patient. Um das mit nur zwei Prozent sehr geringe Restrisiko auf Komplikationen weiter zu minimieren, geht jetzt das unabhängige Endoprothesenregister an den Start.
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