BVMed intern

Beitragsbemessungsgrundlage für BVMed-Mitglieder

Stand: 23. März 2012

Bei Neuaufnahme eines Unternehmens als Mitglied beim BVMed wird eine einmalige Aufnahmegebühr in Höhe von 5.000 Euro fällig. (§4 Abs. 2 der gültigen BVMed-Satzung.)


Beitragspflichtig ist der Inlands- und Exportumsatz von Medizinprodukten:

Produkte zur Intensiv- und Krankenversorgung
z. B.: Katheter, Spritzen, Infusions- und Transfusionsgeräte, Dialysatoren

Medizinische Implantate
z. B.: Intraokularlinsen, Endoprothesen (Hüfte, Knie, Schulter)

Medizinische Hilfsmittel
z. B.: Inkontinenz- und Stomaartikel, Produkte gegen Dekubitus

Verbandmittel
z. B.: Mullbinden, Kompressen, Wundschnellverbände

OP-Materialen
z. B.: OP-Handschuhe und -masken, Patientenabdeckungen

Medizinisch-technische Produkte
z. B.: Einmalelektroden, Fieberthermometer

Sonstige nicht-aktive Medizinprodukte
z. B.: Sterilgutverpackungen und -systeme, Kondome

 


Beitragsbemessung:

Die Hebesätze zum beitragspflichtigen Umsatz des jeweiligen Kalenderjahres betragen:

Unternehmen
Umsätze bis 5 Mio. €: 0,6 ‰
Umsätze von 5 bis 25 Mio. €: 0,55 ‰
Umsätze von 25 bis 50 Mio. €: 0,5 ‰
Umsätze über 50 Mio. €: 0,4 ‰
Mindestbeitrag 2.500 €

Die Berechnung der Beiträge nach obigem Schema erfolgt kumulativ.

 


Leistungserbringergemeinschaften
12.500 €

Konzerngebilde (nur Handelsunternehmen im Homecarebereich)
25.000 €

Zzgl. jährlicher Anpassung um die durchschnittliche Wachstumsrate des BVMed-Beitragsaufkommens.



In Zweifelsfällen entscheidet der Vorstand über die Beitragspflicht hier nicht genannter Produkte und Produktgruppen.


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