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Innovationen
„Was tun, wenn nichts mehr geht?“ BVMed stellt neue Informationsbroschüre zur Kunstherztechnologie vor
09.01.2003 - 2/03
Seit Jahren steigt weltweit die Zahl der Herz-Kreislauferkrankungen an. Diese Art der Erkrankung ist bereits heute mit Abstand die häufigste Todesursache. In Deutschland starben im Jahr 2001 rund 300.000 Patienten an Herzmuskelschwäche, so der BVMed zum Hintergrund der Informationsbroschüre.
Für viele in Deutschland lebende Patienten mit fortgeschrittener Herzmuskelschwäche besteht die letzte Therapiemöglichkeit in einer Herztransplantation. Spenderherzen sind allerdings begrenzt und nicht immer zum benötigten Zeitpunkt verfügbar. Viele Patienten sterben, während sie auf ein Spenderherz warten. Andere werden wegen der schlechten Aussicht, jemals einen Spender zu finden, nicht auf die Warteliste gesetzt. Hier kann ein Herzunterstützungssystem eine lebensrettende Alternative sein.
Die innovativen Herzunterstützungssysteme werden auch als Assist-Systeme (Ventricular Assist Devices, VAD) bezeichnet. Implantierbare Herzunterstützungssysteme könnten auf Dauer zumindest einigen Tausend dieser schwer beeinträchtigten Patienten ein Leben bei guter Lebensqualität und in vielen Fällen sogar die Rückkehr in ihren Beruf ermöglichen.
Das Einsatzspektrum der Herzunterstützungssysteme ändert sich mit der technischen Verbesserung und Miniaturisierung bis hin zu einer gezielten Langzeit- und Dauernutzung. Damit besteht nunmehr in geeigneten Fällen eine Alternative zur Transplantation. Heute sind diese Systeme kaum noch aus der medizinischen Praxis wegzudenken. Grund dafür ist, dass sie leistungsfähiger, sicherer und komfortabler geworden sind.
Die Broschüre kann kostenfrei beim BVMed, Reinhardtstr. 29 b, 10117 Berlin bestellt werden. Sie kann auch im Internet unter www.bvmed.de (Publikationen – Gesundheitsversorgung) heruntergeladen werden.
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