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Innovationen
TV-Service Medizintechnologie Neues Filmmaterial zu künstlichen Bandscheiben: „Neue Beweglichkeit ohne Schmerzen!“
01.11.2007 - 85/07
Rückenleiden gelten als „Volkskrankheit“ Nummer 1. Fast jeder zweite Deutsche ist betroffen. Wenn jede Bewegung schmerzt, liegt die Ursache häufig in verschlissenen Bandscheiben. Sie haben ihre Funktion als “Stoßdämpfer“ der Wirbelsäule eingebüßt und drücken auf die Nervenwurzeln. Das kann sogar Lähmungen verursachen. Konservative Therapien wie Krankengymnastik und Medikamente helfen meist nur vorübergehend. Die klassische Operationsmethode der Versteifung der betroffenen Wirbel hilft gegen den Schmerz, macht aber unbeweglich. Die Alternative heißt: künstliche Bandscheiben.
Zur Behandlung der beiden betroffenen Wirbel wird eine künstliche Bandscheibe in den Wirbelzwischenraum implantiert. Während des Eingriffs stellt der Operateur die natürliche Höhe des Wirbelzwischenraums mithilfe eines zangenartigen Spezialinstruments ein. Dann schiebt er eine genau in den Raum zwischen den Wirbeln passende künstliche Bandscheibe ein. So kann der natürliche Aufbau der Wirbelsäule rekonstruiert werden - eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Patienten beweglich bleiben und wieder schmerzfrei werden. Weil einige künstliche Bandscheiben einen mobilen Kunststoffkern haben, der sich ähnlich wie der Gallertkern der natürlichen Bandscheibe verhält, stellen sie den ursprünglichen Bewegungsradius der Wirbel beinahe wieder her – eine zweite wichtige Voraussetzung für die best mögliche Beweglichkeit der Betroffenen.
Der Film sowie Zusatzmaterial wie eine Footage-Shotlist oder ein Sprechertext befinden sich im Internet unter der Adresse www.tvservice.bvmed.de/tvangebot.php.
Im TV-Service Medizintechnologie befinden sich u. a. Film- und Radiobeiträge zu folgenden Themen: Neue Verfahren in der Augenchirurgie, Moderne Wundversorgung, Medikament-freisetzende Stents, Schrittmachertechnologien für das Herz, Vermeidung von Nadelstichverletzungen durch Sicherheitsprodukte, Fortschritte beim Gelenkersatz, Patientenmobilität durch moderne Infusionstherapien, Biotechnologien in der Medizin am Beispiel des Knorpelersatzes, Nanomedizin in der Krebsbehandlung, Darmdiagnose durch die Kapselendoskopie, Adipositas-Chirurgie, Telemedizin in der Kardiologie sowie ein „Imagefilm Medizintechnologie“.
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