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Innovationen
Erstes BVMed-Presseseminar in Berlin: Innovative Medizintechnologien müssen in Deutschland wieder stärker gefördert werden
25.10.2000 - 60/00
Ziel muss es nach Ansicht des BVMed sein, medizintechnische Innovationen allen Patienten, die sie benötigen, ohne Verzögerung zur Verfügung zu stellen. Das muss inbesondere deshalb geschehen, weil neue, innovative Verfahren oft auch zu einer wirtschaftlicheren Versorgung der Patienten beitragen (z. B. moderne Wundversorgung) bzw. dem Krankenhaus helfen, die Liegezeiten der Patienten erheblich zu reduzieren (z. B. minimalinvasive Chirurgie), ohne dass die Qualität der medizinischen Versorgung leidet.
Die „Innovationsbremsen“, beispielsweise die sektorale Budgetierungspolitik, die intransparente Bewertung medizinischer Verfahren durch die Bundesausschüsse oder das restriktive strafrechtliche Vorgehen beim Sponsoring im Gesundheitswesen, gefährden den medizinischen Fortschritt in Deutschland, schaden damit dem Patienten, und müssen beseitigt werden. Die Verfahren zur Aufnahme neuer, innovativer Verfahren und Produkte müssen schneller, effizienter und transparenter werden, so die BVMed-Forderung. Insbesondere müssen die Hersteller als Partner im Gesundheitswesen stärker in die Prozesse einbezogen werden: als Experten für die Innovationen, für Kosten-Nutzen-Analysen und für optimalen Patientennutzen.
Auf dem Presseseminar wurden folgende Praxisbeispiele für innovative Medizintechnologien vorgestellt:
Vaskuläre Brachytherapie
Navigationssysteme in der Endoprothetik
Knochenersatz
Refraktive Augenchirurgie
Links zu den Dokumenten des BVMed-Presseseminars (jeweils im pdf-Format):
Tischvorlage zum BVMed-Presseseminar (11 Seiten, Cornelia Groehl, Joachim M. Schmitt, BVMed)
Vaskuläre Brachytherapie (Wolfgang Pricken, Geschäftsführer, Novoste GmbH, Krefeld)
Navigationssysteme in der Endoprothetik (Axel Dötzer, Director Computer Assisted Surgery, Marketing Orthopaedics, AESCULAP AG & Co. KG, Tuttlingen)
Neuer Knochen aus der Tube? (Dr. Norbert Klas, Managing Director, Biomet Merck Deutschland GmbH, Berlin)
Refraktive Augenchirurgie (Dr. Joachim Dresp, Wissenschaftlicher Leiter Adatomed, Bausch & Lomb Surgical GmbH, Dornach bei München.
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