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Hilfsmittel
BVMed-Konferenz zur Ambulanten Wundversorgung am 29. September 2009 in Bonn
26.05.2009 - 48/09
Die Konferenz richtet sich an die Mitarbeiter der Krankenkassen, der Medizinischen Dienste und der Kassenärztlichen Vereinigungen und der Berufsverbände sowie an die Mitgliedsunternehmen des BVMed. Die Veranstaltung setzt die begonnene Diskussion zum Thema "Wundversorgung in der Praxis" aus den letzten Jahren fort und beleuchtet die Auswirkungen des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs (Morbi-RSA), des Gesundheitsfonds und der EBM-Reform auf die Versorgung chronischer Wunden wie Ulcus, Dekubitus oder diabetischer Fuß.
Ziel der Veranstaltung ist es, an konkreten Beispielen zu zeigen, welche Schwierigkeiten es im Alltag bei der Behandlung chronischer Wunden gibt und welche Lösungsansätze praktiziert werden. Die Teilnehmer werden über die aktuelle Entwicklung in der ambulanten Wundversorgung informiert. Hierbei stehen die unterschiedlichen Sichtweisen der Akteure im Fokus. Dies soll die Transparenz hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit und Versorgungsqualität von hydroaktiven Wundauflagen fördern. Die Referenten der BVMed-Konferenz sind:
> Dr. Alfred David, MDK Nordrhein
> Peter Hartmann, Fachanwalt für Medizinrecht
> Dr. Thomas Karl, Klinikum Offenbach
> Dr. Andreas Körber, Universitätsklinikum Essen
> Michael Poersch, IMS HEALTH
> Astrid Sand, Handelskrankenkasse
> Anette Skowronsky, Apothekerin/Qualitätsauditorin
> Dr. Gerd W. Zimmermann, KV Hessen
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Moderne Wundversorgung
In Deutschland leiden etwa 4 Millionen Menschen an chronischen Wunden, zum Beispiel an offenen Beinen. Um diese Wunden zum Heilen zu bringen, reicht es nicht aus, wenn nur die jeweilige Grunderkrankung behandelt wird. Ohne die richtige äußerliche Versorgung bleibt das Problem über Jahre bestehen. Und das tut es leider bei den meisten Patienten. Moderne, feuchte Wundversorgungsprodukte sind auf dem Markt, aber die wenigsten Ärzte wenden sie an. Aus Unkenntnis oder aus Kostengründen.
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