Medizintechnologie e.V.
Reinhardtstr. 29 b
D - 10117 Berlin
Tel. (030) 246 255 - 0
Fax. (030) 246 255 - 99
info@bvmed.de
Wundversorgung
Wundversorgung: Neue BVMed-Informationsbroschüre zum Einsatz moderner Wundversorgungsprodukte
27.06.2002 - 51/02
Seit den 60er Jahren ist die Versorgung von chronischen Wunden mit modernen, feuchten Wundversorgungstherapeutika ein Thema. Erst seit ca. 15 Jahren setzt sich in der Medizin und Pflege die moderne feuchte Wundversorgung langsam durch. Das Ziel, diese Therapieform als Standard in der Medizin und Pflege zu etablieren, so wie in anderen europäischen Staaten bereits geschehen, ist jedoch noch nicht erreicht. Die vom Sachverständigenrat für die konzertierte Aktion im Gesundheitswesen diagnostizierte Unter- und Fehlversorgung bei der Wundtherapie bestätigt diesen Misstand, so BVMed-Geschäftsführer Joachim M. Schmitt.
„Rund 4 Mio. Patienten leiden in Deutschland an chronischen Wunden. Eine deutliche Zunahme wird von Experten vorausgesagt. Deshalb ist es aus therapeutischen und gesundheitsökonomischen Gründen wichtig, dass die moderne feuchte Wundversorgung noch stärker als bisher in den Blick der Patienten, Ärzte und Pfleger gerät. Hierzu leistet die neue Broschüre einen wertvollen Beitrag“, so der BVMed.
Bei konsequenter Prävention und flächendeckender Anwendung der modernen Wundversorgung im stationären wie im ambulanten Bereich ergibt sich nach gesundheitsökonomischen Schätzungen zusätzlich zum medizinischen Nutzen ein Einsparpotential von bis zu 1,5 Mrd. €. Für die Patienten bedeutet der Einsatz von modernen Wundtherapeutika gestiegene Lebensqualität und einen schnelleren Heilungsverlauf. „Jeder Patient hat Anspruch auf eine Versorgung nach dem neuesten Stand der Medizin, Wissenschaft und Technik – noch dazu, wenn diese Versorgungsform trotz höherer Stückzahlkosten in der Gesamtbetrachtung deutlich wirtschaftlicher ist. Das belegt die BVMed-Broschüre durch detaillierte Kostenvergleiche.
Die Integration der modernen feuchten Wundversorgung sollte einen schnelleren und problemloseren Zugang in die vertragsärztliche Behandlung finden. Auch wenn die Vertragsärzte den Einsatz moderner Wundversorgungsprodukte wünschen, stehen diesem Wunsch oftmals formalrechtliche bzw. abrechnungstechnische Hürden im Weg. In den Richtlinien zur "häuslichen Krankenpflege" sind die modernen feuchten Wundverbände bei der Therapie von Dekubitus sogar vorgesehen.
Die BVMed-Broschüre „Der Einsatz moderner Wundversorgungsprodukte“ kann über MedInform, c/o BVMed, Reinhardtstr. 29 b, 10117 Berlin, oder im Internet unter http://www.bvmed.de (Publikationen) bestellt werden. Sie kostet 4,95 €/Stück zzgl. MwSt.
Diese Inhalte könnten für Sie ebenfalls interessant sein:
Neu: MedTech-Bilderwelten
Informationsfilm
Moderne Wundversorgung
In Deutschland leiden etwa 4 Millionen Menschen an chronischen Wunden, zum Beispiel an offenen Beinen. Um diese Wunden zum Heilen zu bringen, reicht es nicht aus, wenn nur die jeweilige Grunderkrankung behandelt wird. Ohne die richtige äußerliche Versorgung bleibt das Problem über Jahre bestehen. Und das tut es leider bei den meisten Patienten. Moderne, feuchte Wundversorgungsprodukte sind auf dem Markt, aber die wenigsten Ärzte wenden sie an. Aus Unkenntnis oder aus Kostengründen.
> Moderne Wundversorgung
Aktuelle Themen
- Dekubitus
- Erhebungsbogen
- Erstattung
- Hilfsmittel
- Homecare
- Inkontinenz
- Kodex
- Medizinprodukte
- Medizinprodukteberater
- Medizinprodukterecht
- Nadelstichverletzungen
- Tracheostoma
- UDI
- Versorgungsstrukturgesetz
- Wundversorgung




