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Wundversorgung
BVMed-Konferenz zur Qualität in der ambulanten Wundversorgung am 24. September 2008 in Frankfurt
15.07.2008 - 54/08
In Deutschland sind rund vier Millionen Patienten von chronischen Wunden wie Ulcus, Dekubitus oder diabetischem Fuß betroffen. Bei der Versorgung hat sich in den letzten Jahren zwar manches verbessert, die Versorgungsqualität ist aber im Praxisalltag nach wie vor oft unbefriedigend. Einerseits ist das Wissen um die positiven Wirkungen der modernen Wundversorgung bei vielen Ärzten, Pflegern und Kassen vorhanden. Andererseits werden nach wie vor aufgrund von Budgetängsten und mangelndem Wissen tradierte Behandlungsmethoden angewendet, die zu schlechten medizinischen Ergebnissen und höheren Gesamtkosten führen.
Die Konferenz soll an konkreten Beispielen zeigen, welche Schwierigkeiten es im Alltag bei der Behandlung chronischer Wunden gibt und welche Lösungsansätze praktiziert werden. Die Teilnehmer werden über die aktuelle Entwicklung in der ambulanten Wundversorgung informiert. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, das Wissen und die Transparenz zur Wirtschaftlichkeit und Versorgungsqualität von hydroaktiven Wundauflagen zu fördern.
Referenten der BVMed-Konferenz zur Wundversorgung sind unter anderem:
:: Tanja Becker, Pflegekraft bei der AOK Bayern
:: Dr. Alfred David, Medizinischer Dienst der Krankenversicherung Nordrhein
:: Prof. Dr. Heinz Janßen, Institut für Gesundheits- und Pflegeökonomie, Hochschule Bremen
:: Wolfgang Meunier, Stellvertretender Vorsitzender Kassenärztliche Vereinigung Saarland
:: Marie-Luise Müller, Präsidentin des Deutschen Pflegerats
:: Michael Poersch, IMS HEALTH
:: Anette Skowronsky, Apothekerin/Qualitätsauditorin, Pharmaconsulting
:: Anja Zschemisch, Geschäftsführerin Careline-Networks
Moderiert wird die Veranstaltung von Joachim M. Schmitt, Geschäftsführer und Mitglied des Vorstandes des BVMed.
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Moderne Wundversorgung
In Deutschland leiden etwa 4 Millionen Menschen an chronischen Wunden, zum Beispiel an offenen Beinen. Um diese Wunden zum Heilen zu bringen, reicht es nicht aus, wenn nur die jeweilige Grunderkrankung behandelt wird. Ohne die richtige äußerliche Versorgung bleibt das Problem über Jahre bestehen. Und das tut es leider bei den meisten Patienten. Moderne, feuchte Wundversorgungsprodukte sind auf dem Markt, aber die wenigsten Ärzte wenden sie an. Aus Unkenntnis oder aus Kostengründen.
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