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Homecare
Beraten, versorgen, begleiten: Neue BVMed-Publikation „Das ist Homecare“ informiert über die besonderen Dienstleistungen der Homecare-Unternehmen
07.05.2009 - 38/09
Homecare ist zu einem essentiellen Bestandteil ambulanter Patientenversorgung
geworden. Homecare steht für eine bereichsübergreifende Versorgungsform,
die nach dem Grundsatz „ambulant vor stationär“ arbeitet. Typische Homecare-Versorgungen sind beispielsweise enterale und parenterale Ernährungstherapien, onkologische Therapien, Infusionstherapien, Stoma- und Inkontinenzversorgung, Moderne Wundversorgung, Dekubitusprophylaxe, Tracheostoma- und Laryngektomietherapie, Sauerstofflangzeittherapie, Beatmung, Kompressions- oder Mobilitätstherapien.
Mehr als sechs Millionen Menschen sind in Deutschland auf eine Hilfsmittelversorgung durch Homecare-Unternehmen angewiesen. Homecare-Unternehmen versorgen Patienten nach der Krankenhausentlassung oder chronisch kranke Menschen zu Hause. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit Ärzten, Pflegediensten, Alten- und Pflegeheimen, Herstellern von Medizinprodukten und Krankenkassen. Die Homecare-Unternehmen sind damit in einem stark vernetzten System die Lotsen, die Orientierung geben und die Koordination der vielfältigen Aufgaben sicherstellen.
Die Vorteile zusammengefasst: „Durch die integrierenden Dienstleistungen im Krankenhaus und die koordinierenden Serviceleistungen beim Patienten sichert Homecare ein optimales Schnittstellenmanagement und damit einen Mehrwert für alle Beteiligten: Krankenkassen, Ärzte, Krankenhäuser, Reha- und Pflegeeinrichtungen, die ambulante Pflege – und nicht zuletzt für den Patienten.“
Mehr Informationen zum Thema Homecare gibt es im Internet unter www.bvmed.de (Themen – Homecare).
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Patientenmobilität durch Infusionstherapien
Patientenmobilität. Hinter diesem Stichwort verbirgt sich der Anspruch der Medizintechnologie, Menschen mit schweren und chronischen Erkrankungen zu einem weitgehend unabhängigen, würdigen Leben zu verhelfen. Sogenannte Infusionstherapien spielen dabei eine ganz besondere Rolle. Kleine, transportable Medikamentenpumpen, die Wirkstoffe kontinuierlich abgeben, ermöglichen bspw. eine weit wirksamere Schmerztherapie als einzeln hochdosierte Spritzen. Und schaffen zugleich mehr Beweglichkeit und damit Lebensqualität. Wie sehr Patienten von der modernen Pumpentherapie profitieren, zeigt sich auch und besonders bei Diabetikern vom Typ 1.
> Patientenmobilität durch Infusionstherapien
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