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Dekubitus
BVMed-Umfrage: Hohe Zufriedenheit mit Antidekubitus-Hilfsmitteln, wenn Produkt und Versorger selbst ausgesucht werden
28.03.2011 - 27/11
Nach Ansicht des BVMed betont dieses Ergebnis die Wichtigkeit eines informierten und mündigen Patienten als sein eigener Gesundheitsmanager. „Patienten, die sehr stark auf Hilfsmittel angewiesen sind, beispielsweise Rollstuhlfahrer, sind die besten Produktexperten. Der informierte und mündige Patient hat die besten Chancen, gut versorgt zu werden und seine Ansprüche gegenüber den Krankenkassen durchzusetzen“, so Daniela Piossek, Hilfsmittelexpertin des BVMed. Gleiches müsse auch für Patienten gelten, bei denen die Gefahr eines Druckgeschwürs bestehe. „Ärzte, Pflegende, Patienten und Angehörige sind hier gemeinsam aufgefordert, ein offenes Druckgeschwür im Vorfeld durch geeignete Hilfsmittel zu vermeiden, statt es hinterher aufwändig und kostenintensiv zu therapieren“, so die BVMed-Expertin.
Unter Dekubitus versteht man ein Druckgeschwür, das entsteht, wenn ständiger Druck auf bestimmte Hautareale deren Versorgung mit sauerstoffreichem Blut verhindert. Druckgeschwüre zählen zu den chronischen Wunden. Betroffen sind in Deutschland rund 1,5 Millionen Menschen. Das Dekubitus Forum, das durch Mitgliedsunternehmen des BVMed-Fachbereichs „Hilfsmittel gegen Dekubitus“ gegründet wurde, hat sich u. a. zum Ziel gesetzt, eine patientenorientierte Versorgung und Produktauswahl durch Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen. Weitere Informationen zum Thema gibt es unter www.bvmed.de/themen/Dekubitus.
Medienkontakt:
Manfred Beeres
Leiter Kommunikation/Pressesprecher
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Moderne Wundversorgung
In Deutschland leiden etwa 4 Millionen Menschen an chronischen Wunden, zum Beispiel an offenen Beinen. Um diese Wunden zum Heilen zu bringen, reicht es nicht aus, wenn nur die jeweilige Grunderkrankung behandelt wird. Ohne die richtige äußerliche Versorgung bleibt das Problem über Jahre bestehen. Und das tut es leider bei den meisten Patienten. Moderne, feuchte Wundversorgungsprodukte sind auf dem Markt, aber die wenigsten Ärzte wenden sie an. Aus Unkenntnis oder aus Kostengründen.
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