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Patientenmanagement
BVMed-Umfrage: Kassen lehnen Hilfsmittelanträge trotz Dekubitusgefährdung ab
01.12.2011 - 93/11
„Patienten mit einer medizinischen Notwendigkeit haben einen Anspruch auf ein adäquates Dekubitus-Hilfsmittel. Krankenkassen dürfen diese Versorgung nicht so einfach ablehnen“, erklärt die BVMed Hilfsmittel-Expertin Daniela Piossek. Das Dekubitus Forum des BVMed macht außerdem darauf aufmerksam, dass Betroffene ein Widerspruchsrecht haben. Im Falle einer Ablehnung trotz attestierter medizinischer Notwendigkeit, sollten Patienten Widerspruch bei ihrer Kasse einreichen. Dazu reiche oftmals schon eine schriftliche Begründung vom behandelnden Arzt, so das Dekubitus Forum.
Mehr Informationen zu rechtlichen Fragen der Erstattung von Dekubitus-Hilfsmitteln gibt es als Infokarte unter www.dekubitus-forum.de (Downloads - BVMed-Infokarte; Direktlink: http://www.bvmed.de/themen/hilfsmittel/hilfsmittel-1/article/erstattung-von-hilfsmitteln-gegen-dekubitus.html) oder als Versorgungsleitfaden unter www.dekubitus-forum.de (Downloads - Versorgungsleitfaden; Direktlink: http://www.dekubitus-forum.de/dekubitus_downloads).
Ein Dekubitus ist ein Druckgeschwür, das entsteht, wenn ständiger Druck auf bestimmte Hautareale deren Versorgung mit sauerstoffreichem Blut verhindert. Druckgeschwüre zählen zu den chronischen Wunden. Betroffen sind in Deutschland rund 1,5 Millionen Menschen. Das Dekubitus Forum, das durch Mitgliedsunternehmen des BVMed-Fachbereichs „Hilfsmittel gegen Dekubitus“ gegründet wurde, hat sich u. a. zum Ziel gesetzt, eine patientenorientierte Versorgung und Produktauswahl durch Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen. Weitere Informationen zum Thema gibt es unter www.bvmed.de/themen/Dekubitus.
Medienkontakt:
Manfred Beeres
Leiter Kommunikation/Pressesprecher
Tel: +49 30 246 255-20
E-Mail: beeres(at)bvmed.de
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In Deutschland leiden etwa 4 Millionen Menschen an chronischen Wunden, zum Beispiel an offenen Beinen. Um diese Wunden zum Heilen zu bringen, reicht es nicht aus, wenn nur die jeweilige Grunderkrankung behandelt wird. Ohne die richtige äußerliche Versorgung bleibt das Problem über Jahre bestehen. Und das tut es leider bei den meisten Patienten. Moderne, feuchte Wundversorgungsprodukte sind auf dem Markt, aber die wenigsten Ärzte wenden sie an. Aus Unkenntnis oder aus Kostengründen.
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