Elektronische Kommunikation

Neue Informationsbroschüre: BVMed informiert über Barcodes

07.06.2004 - 38/04

Berlin. Welche sind die gängigen Barcodes? Und welchen Nutzen bieten Barcodes auf Medizinprodukten? Diese wichtigen Fragen für die Patientensicherheit und die Prozessabläufe im Gesundheitswesen beantwortet eine neue, 48-seitige Broschüre des Bundesverbandes Medizintechnologie, BVMed, mit dem Titel „Barcodes auf Medizinprodukten – Hintergründe, Anwendungen, Empfehlungen“.


Barcodes sind maschinenlesbare Aufdrucke auf Etiketten oder Verpackungen, die wichtige Daten zu dem Produkt enthalten. Sie bieten den medizinischen Einrichtungen und den Industrie- und Handelsunternehmen Vorteile wie Kostenzuordnung bei der Abrechnung nach DRGs, Patientendokumentation und -sicherheit sowie Optimierung der medizinischen und logistischen Prozesse. „Barcodes stehen für Sicherheit, Schnelligkeit, Eindeutigkeit und Kosteneffizienz von Informationen – Aspekte, denen im Gesundheitswesen ein ganz besonderer Stellenwert zukommt“, heißt es in der BVMed-Broschüre.

Nach Einschätzung des BVMed werden medizinische Einrichtungen barcodierte Medizinprodukte in nächster Zeit stärker nachfragen. Grund hierfür sind die aktuellen Entwicklungen im Gesundheitswesen wie die Schaffung neuer Strukturen in der medizinischen Versorgung, die Verpflichtung zur Qualitätssicherung und die Optimierung logistischer Prozesse. Die bisherigen Erfahrungen mit Barcodes seien dabei sehr positiv: „In Teilbereichen der medizinischen Versorgung, wie der Kennzeichnung von Blutprodukten oder der Identifikation von Gelenk-Implantaten, haben sich Barcodes hervorragend bewährt.“ Dennoch verlaufe die Etablierung von Barcodes in medizinischen Einrichtungen zäh. Es bestehen Bedenken gegenüber Kosten, Aufwand, der Wahl des „richtigen Barcodes“ und der Bereitschaft der Kunden im Gesundheitswesen, die aufgebrachten Symbologien tatsächlich auch effizient zu nutzen.

Die BVMed-Informationsbroschüre will helfen, diese Hemmnisse zu überwinden, und Herstellern und Handelsunternehmen einen breit angelegten, aber moderaten Zugang zur Barcode-Anwendung ermöglichen. „Ziel ist es, einen gangbaren Weg zur schrittweisen Barcode-Einführung aufzuzeigen, der sich an den Fragen der Machbarkeit und des Nutzenpotenzials orientiert. Zum Vorteil der Lieferanten und der Kunden“, so der BVMed.

Die Wahl der Nummernsysteme und Codes wird nach der BVMed-Empfehlung maßgeblich bestimmt durch Produkte und Vertriebswege. Fazit der BVMed-Publikation: „Die Zeit ist reif für Barcodes im Gesundheitswesen. Und je mehr dabei mitmachen, desto größer wird der Nutzen für alle Beteiligten.“

Die neue BVMed-Informationsbroschüre „Barcodes auf Medizinprodukten – Hintergründe, Anwendungen, Empfehlungen“ kostet 9,80 Euro/Stück (7,50 Euro ab 10 Broschüren, 5,95 Euro ab 100 Broschüren) und kann im Internet unter www.bvmed.de (Publikationen) oder per E-Mail an medinform@bvmed.de bestellt werden.


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