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Patientengeschichten
Marlis Stiebich
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"Ich genieße jeden Tag."
Marlis Stiebich (55) aus Thüringen über ihr neues Leben mit der lumbalen Bandscheibenprothese Prodisc® |
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Die Odyssee ist vorüber. Fast 15 Jahre lang suchte Marlis Stiebich aus Thüringen nach Linderung für ihre schrecklichen Rückenschmerzen. Rückenschule, Osteopathie, Injektionstherapie und Akupunktur – nichts half. Im Frühjahr 2004 erhielt die heute 55jährige im unteren Lendenwirbelbereich eine künstliche Bandscheibe – die Prodisc®. Operieren ließ sie sich in Jena von dem Neurochirurgen Andreas Schmitz. Jetzt spielt die begeisterte Sportlerin wieder Basketball und meistert ihren anstrengenden Arbeitstag als selbständige Außendienstlerin mit Bravour: „Ich genieße jeden Tag und bin einfach nur glücklich.“
Letzter Ausweg Spondylodese?
An die Wochen und Monate unerträglicher Schmerzen denkt Marlis Stiebich nur noch ungern zurück: „Ich lief von Pontius nach Pilatus, vom Sportmediziner zum Orthopäden, doch niemand konnte mir helfen“. Es gab Tage, an denen die aktive Thüringerin weder stehen noch sitzen noch liegen konnte. Immer wieder ließ sie sich röntgen, auch MRT-Bilder gaben den konsultierten Ärzten keinen Aufschluss. Marlis Stiebich: „Auf den Bildern war kaum etwas zu sehen, trotzdem hatte ich schreckliche Schmerzen.“ Grau und von Schmerzen gezeichnet schleppte sie sich durch ihren Arbeitsalltag: „Die Kunden machten einen Bogen um mich, weil ich so schlecht aussah.“ Im Februar 2004 sah Stiebich nur noch einen Ausweg, - eine Versteifung der Wirbelsäule, die Spondylodese.
Hier bin ich richtig
Frustriert und traurig kam sie vor der bereits anberaumten OP noch einmal nach Hause, dort fiel ihr eine Jenaer Tageszeitung in die Hand. Dort stieß Marlis Stiebich auf einen Bericht über den Neurochirurgen Andreas Schmitz und seine Erfahrung mit der künstlichen Bandscheibe Prodisc®. „Noch am selben Tag holte ich mir einen Termin bei Herrn Schmitz. Als ich ihm gegenübersaß, wusste ich: Hier bin ich endlich richtig,“ erzählt die Jenaerin. Gemeinsam deuteten Schmitz und seine Patientin anhand der MRT-Aufnahmen das Beschwerdebild.
Lächeln in der Narkose
Noch einmal testete Schmitz alle konservativen Therapien, doch die Situation der Patientin verschlechterte sich weiter. Am 7. Mai 2004 erhielt Marlis Stiebich schließlich die künstliche Bandscheibe und erinnert sich noch genau an die ersten Worte ihres Arztes, als sie aus der Narkose erwachte: „Ich habe es noch niemals erlebt, dass eine Patientin in der Narkose liegt und schon lächelt.“ Schon nach kurzer Zeit konnte sie aus dem Bett aufstehen und sich wieder schmerzfrei bewegen – ein großes Geschenk!
Lust am Leben kam zurück
Regelmäßig besucht Marlis Stiebich heute die Praxis von Andreas Schmitz, alle 14 Tage erhält sie dort eine osteopathische Therapie – „prophylaktisch und gegen meine Verspannungen vom vielen Autofahren“. Alle drei Monate steht eine Nachuntersuchung an, bisher immer ohne jeglichen Befund. Marlis Stiebich hat die Lust am Leben zurückgewonnen, gerade erst kehrte sie mit ihrem Mann von einer langen Reise nach Malaysia zurück. Marlis Stiebich: „Ich hätte niemals gedacht, dass ich schon nach einem Jahr wieder so aktiv sein würde.“
Quelle: Clinical House GmbH
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