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Blase
Neurostimulation bei Inkontinenz
Blase
Die Harnblase ist ein muskulöses Gebilde, das für die Speicherung und Entleerung des Harns verantwortlich ist.
Krankheitsbild: Harn-und Stuhlinkontinenz
Die Harn-und Stuhlinkontinenz ist die fehlende oder mangelnde Fähigkeit des Körpers, den Blasen- bzw. Darminhalt sicher zu speichern und willentlich zu entleeren. Verbreitete Formen des unwillkürlichen Harnverlusts sind die so genannte Belastungsinkontinenz sowie die Dranginkontinenz. Beide Ausprägungen sind auf eine Schwäche der Beckenbodenmuskulatur sowie auf Nerven- oder Muskelschäden zurück zu führen. Grundsätzlich liegt immer eine Schädigung oder Veränderung der beteiligten Muskeln oder Nerven im Bereich des Afters vor.
Innovative Technologie
Bei der sakralen Neuromodulation werden die Nervenfasern, die Befehle vom Gehirn über das Rückenmark an Darm und Blase als elektrische Signale senden, durch einen so genannten Stimulator gesteuert. Denn bei den Erkrankten funktioniert die Signalübertragung "volle Blase" oder "voller Darm" an das Gehirn nicht mehr. Die Neuromodulation hilft, ungewollte oder sogar irrtümliche Mitteilungen, die über diese Nervenbahnen gesendet werden, zu korrigieren. Dabei nutzt sie schwache und ungefährliche elektrische Impulse zur Stimulation. Der Schrittmacher hat die Größe eines kleinen Mobiltelefons und wird während eines ca. einstündigen Eingriffs im Bauchbereich oder im Gesäß des Patienten implantiert.
Weitere Informationen:
http://www.aktion-meditech.de/index.php?inhalt=innovative.unterleib&content_id=blasenschrittmacher
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