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Phakoemulsifikationsgerät zur Behandlung von Katarakten
Der Graue Star kann mit Medikamenten nicht geheilt werden. Die Operation ist die einzige Behandlungsmöglichkeit, die zum Erfolg führt.
Die Operation besteht aus:
- Der Phakoemulsifikation (Zerkleinerung und Entfernung der getrübten Linse)
- Dem Einsetzen der Kunstlinse (Intraokularlinse)
Im Folgenden wollen wir Ihnen dieses Verfahren kurz erläutern.
Die Phakoemulsifikation
Zur Phakoemulsifikation wird ein 2.5-3.0 mm kleiner Schnitt am Auge gesetzt. Die vordere Kapsel der Augenlinse wird mit ca. 5 mm Durchmesser eröffnet. Im Anschluss wird der harte Linsenkern zertrümmert und zusammen mit der weicheren Linsenrinde abgesaugt. In den meisten Fällen erfolgt die Zerkleinerung der Linse mittels Ultraschall. Dabei steuert ein Gerät ein Handstück an, auf dem ein sogenannter Tip angebracht wird. Dieser Tip schwingt 40.000 mal pro Sekunde und zertrümmert dadurch den harten Linsenkern.
Neben der klassischen Vorgehensweise, bei der die Phakoemulsifikation ausschließlich mittels Ultraschall (Zertrümmerung des Linsenkerns bei 40.000 Hz) durchgeführt wird, gibt es inzwischen eine völlig neue Technologie, die eine sehr schonende und effiziente Entfernung des Linsenkerns gewährleistet.
OZil™ ist eine völlig neue Phakotechnologie: Das neue OZil™ Handstück bietet eine seitliche Ultraschall-Oszillation bei 32 kHz. Durch diese seitliche Oszillation wird die Abstoßung des Materials entscheidend vermindert, wodurch Ultraschallzeit, und -leistung sowie die Reibung in der Inzision deutlich reduziert werden. Die seitliche Oszillation kann mit traditionellem Ultraschall kombiniert werden.
Eine weitere neue Technologie ist die AquaLase®-Emulsifikation. Die Technologie findet vor allem bei jungen Patienten ihre Anwendung. Bei diesem Verfahren wird über das abgebildete Handstück spezielle erwärmte Kochsalzlösung (BSS®) in Pulsen in das Kernmaterial geleitet. Dadurch wird der Kern zertrümmert. Bei diesem Verfahren entfällt die mechanische Bewegung des Tips völlig.
Das INFINITI® Vision System überwacht und minimiert durch zwei Drucksensoren die Mengen an Flüssigkeit, die während der Operation durch das Auge fließen.
- Je geringer die Flüssigkeitsmenge ist, die während der Operation durch das Auge fließt, desto geringer ist die Belastung für das Auge, speziell für die innere Hornhautschicht.
- Je kürzer die Ultraschallzeiten, desto geringer die Belastung für das Auge speziell die innere Hornhautschicht. Denn Ultraschallwellen breiten sich im Auge aus und können so die Zellen der inneren Hornhautschicht schädigen.
- Durch die AquaLase®-Emulsifikationstechnologie werden mechanische Bewegungen des Tips vermieden und so das Risiko von Gewebeverbrennungen ausgeschlossen.
- Durch die Phakoemulsifikation mit den neuen Technologien sind die Hornhäute am 1. Tag nach der Operation noch klarer, so dass der Patient von Anfang an ein optimales Sehen ermöglicht wird.
- Auf Grund des schonenden Verfahrens ist der Heilungsprozess am Auge schneller abgeschlossen.
Anwendungsgebiet: Auge
Produktart: Geräte/Systeme
Produktname: INFINITI® Vision System
Eingestellt am:
geändert am 21. Dezember 2006
Bilder im Internet: http://
Firma: Alcon Pharma GmbH
Ansprechpartner: Sabine Michel
Strasse: Blankreutestr. 1
PLZ/Ort: Freiburg 79108
Telefon: 0761 1304-347
Telefax: 0761 1304-99347
E-Mail: Sabine.Michel@alconlabs.com
Internet: http://www.alconlabs.com/
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