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Katheter als "Wegbereiter" durch chronische Totalverschlüsse
KATHETER MACHT DEN WEG FREI
Millionen ältere Menschen leiden unter Schmerzen oder Krämpfen in den Beinen und Füßen. Ursache ist in vielen Fällen eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK). Diese häufige – mit der Gefahr von Amputationen, Schlaganfall und Herzinfarkt verbundene krankhafte Gefäßverengung wird heute noch in einem großen Teil aller Fälle durch einen chirurgischen Eingriff unter Vollnarkose behandelt. Dabei gibt es Dank der "Schlüsselloch-Chirurgie" inzwischen minimal-invasive Verfahren, die den Patienten die belastende Vollnarkose und einen längeren stationären Aufenthalt erspart und damit auch Kosten minimiert.
Das gilt auch für die Behandlung von chronischen Totalverschlüssen, die bisher als sehr schwierig galt.
Für die Behandlung dieser Totalverschlüsse wurde das Frontrunner-System entwickelt: Ein Katheter, der im vorderen Bereich über zwei bewegliche Teile verfügt, die über einen einfachen Mechanismus geöffnet und geschlossen werden können. Mit Hilfe dieser beweglichen Teile ist es dem Arzt möglich, die harten Ablagerungen (Plaque) im Gefäß aufzubrechen und sich quasi durch den Totalverschluss zu „knabbern“. Wenn auf diese Weise in dem vorher komplett verschlossenen Gefäß eine Art Durchlass geschaffen wurde, kann ein Draht als „Platzhalter“ eingeschoben werden. Der ermöglicht dann die weitere Behandlung mit einem Ballon (der das Gefäß weitet und dehnt) und/oder einem Stent (der die Gefäßwand stützt).
Vorteile:
- Geringere Belastung des Patienten durch Verzicht auf Operation unter Vollnarkose
- Kürzerer stationärer Aufenthalt, schnellere Genesung des Patienten
- Im Vergleich zu anderen Verfahren schnellere und sichere Prozedur
- Geringere Strahlenbelastung von Patient und Arzt durch kurze Prozedur
Anwendungsgebiet: Gefäße
Produktart: Katheter
Produktname: Frontrunner
Eingestellt am:
1. November 2007
Informationen im Internet: http://www.cordis.de
Bilder im Internet: http://www.cordis.de
Firma: Cordis Medizinische Apparate GmbH
Ansprechpartner: Martin Jaschinski
Strasse: Elisabeth-Selbert Strasse 4 a
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Telefon: 02173/205-0
Telefax: 02173/205-2199
E-Mail: mjaschin@crdde.jnj.com
Internet: http://www.cordis.de
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