Archiv Veranstaltungen 2004

BVMed-Sonderveranstaltung Integrierte Versorgung und Medizinische Versorgungszentren – Wie können sich Industrie- und Handelsunternehmen positionieren?

Datum:   Dienstag, 04.05.2004 09:30

Ort: Berlin

ÜBERSICHT

ZUM THEMA

Mit der zurückliegenden Gesundheitsreform hat der Gesetzgeber erneut das Ziel gesetzt, die Barrieren zwischen ambulanter und stationärer Versorgung aufzubrechen und die Abschottung der beiden Versorgungssektoren zu überwinden. Für sektorübergreifende Versorgungen stehen zwei Wege offen:

:: Medizinische Versorgungszentren nach § 95 SGB V
:: Integrierte Versorgungen nach § 140 a ff. SGB V

Den Schwerpunkt sektorübergreifender Versorgungsstrukturen bilden Integrierte Versorgungen. Das Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung hat diesen Vertragsmöglichkeiten neuen Schwung gegeben. Hintergrund ist, dass ab dem 1. Januar 2004 die niedergelassene Ärzteschaft und die Krankenhäuser auf bis zu 1 % ihres Budgets verzichten müssen, sofern sie keine Verträge zur Integrierten Versorgung abgeschlossen haben. Allein bei den Krankenhäusern macht das ein Finanzvolumen von ca. 460 Mio. € aus. Schnelle Entscheidungen sind gefragt, um noch für das laufende Jahr die Finanzreserven zu sichern. Seit Beginn des Jahres ist daher ein regelrechter Vertragswettlauf bei den Krankenkassenzu beobachten. Doch welche Bedeutung und Auswirkungen haben Integrierte Versorgungenfür die Hersteller und Handelsunternehmen der Medizintechnologie?

ZIEL

Die Gespräche und Diskussionen in den BVMed-Fachbereichen haben gezeigt, dass zur Integrierten Versorgung und der Einbindung der Industrie- und Handelsunternehmen noch viele Frage offen sind: „Wer kann mit wem was wann wie machen?“

Auf der BVMed-Sonderveranstaltung werden Grundsätze und Grundlagen der Integrierten Versorgung vorgestellt und Ansätze für Beteiligungsmöglichkeiten der Industrie- und Handelsunternehmen aufgezeigt. Gemeinsam mit den potentiellen Vertragspartnern – Kostenträger wie auch Leistungserbringer – sollen bisherige Erfahrungen ausgetauscht und Wege für die Zukunft diskutiert werden.

INHALT

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Was sind die Rechtsgrundlagen sektorübergreifender Versorgungsformen und inwieweit sind Industrie- und Handelsunternehmen berücksichtigt?

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Welche Vorstellungen hat der Gesetzgeber zur Umsetzung Integrierter Versorgungsformen?

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Sind Integrierte Versorgungen indikationsbezogen?

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Wer sind die Vertragspartner in der Integrierten Versorgung?

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Welche Erwartungen haben die Kostenträger an Integrierte Versorgungen?

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Was müssen Industrie- und Handelsunternehmen bei Vertragskonzepten aus Sicht der Kostenträger beachten? Gibt es bestimmte Voraussetzungen?

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Welche Rolle spielt die Krankenhausapotheke bei sektorübergreifenden Versorgungen?

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Ist das Krankenhaus Mittelpunkt Integrierter Versorgungen?

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Müssen sich Industrie- und Handelsunternehmen strategisch umorientieren?

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Wie können diese Unternehmen an der Integrierten Versorgung beteiligt werden?

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Welche Rechtsformen können zum Abschluss Integrierter Versorgungen gewählt werden?

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Welche Chancen und Risiken können sich für Industrie- und Handelsunternehmen ergeben?

PROGRAMM

Moderation: Joachim M. Schmitt, Geschäftsführer, Bundesverband Medizintechnologie e.V. (BVMed)


9.30 Uhr
Empfang/Kaffee

10.00 Uhr
Integrierte Versorgung – die ewige Zukunft?
:: Einführung in die Thematik
Oda Hagemeier, Referentin, Bundesverband Medizintechnologie e.V. (BVMed), Berlin

10.10 Uhr
Gesetz(t): Integrierte Versorgung und Medizinische Versorgungszentren
:: Ziele des Gesetzgebers – rechtliche Vorgaben
:: Was erwartet der Gesetzgeber von Industrie und Handel?
MinDirig Dr. Ulrich Orlowski, Bundesministerium für Gesundheit und soziale Sicherung (BMGS), Bonn

10.45 Uhr
Kaffeepause

11.15 Uhr
Vertragswettlauf bei den Krankenkassen
:: Die Rolle des Kostenträgers in der Integrierten Versorgung 
:: Bisherige Verträge, zukünftige Versorgungsinhalte
Nikolaus Schmitt, Projektleiter IV, Barmer Ersatzkasse, Wuppertal

11.50 Uhr
Das Krankenhaus als Partner und Träger Integrierter Versorgungen
:: Welche Versorgungsbereiche sind für IV-Verträge relevant?
:: Management integrierter Versorgungen aus Krankenhaussicht
Dr. med. Thomas Heil, General Manager, MedizinZentrum Lichtenberg, Berlin

12.30 Uhr
Mittagspause

13.30 Uhr
Neue gesetzliche Rahmenbedingungen für die Krankenhausapotheke
:: Versorgungsablauf Ambulantes Operieren/Stationsersetzende Maßnahmen
:: Neue Distributionswege für Medizinprodukte über Krankenhausapotheke?
Edgar J. Schmitt, Geschäftsführer, Bundesverband Deutscher Krankenhausapotheker e.V. (ADKA), Berlin

14.05 Uhr
Vom Lieferanten zum Partner in der Integrierten Versorgung
:: Unternehmensstrategie für Industrie und Handel
:: Handlungsanforderungen an BVMed-Mitglieder
Jan Hacker, Geschäftsführender Partner, Oberender & Partner, Bayreuth

14.45 Uhr
Kaffeepause

15.15 Uhr
Rechtsformen Integrierter Versorgungen
:: Rechtsgrundlagen der Organisationsformen
:: Rechtliche Hürden außerhalb des § 140 a ff. SGB V
RAin Dr. Kerrin Schillhorn, Zenk Rechtsanwälte, Köln

ca. 15.50 Uhr
Ende der Veranstaltung


TERMIN

Dienstag, 4. Mai 2004, 9.30 Uhr


VERANSTALTUNGSORT

Grand Hotel Esplanade Berlin
Lützowufer 15
10785 Berlin

Telefon: +49 (0)30-2 54 78-0
Telefax: +49 (0)30-2 54 78 82 22

Anfahrtsskizze im Internet:
www.esplanade.de


KOSTEN UND ADRESSATEN DER VERANSTALTUNG

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Sie richtet sich ausschließlich an die Mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes Medizintechnologie e. V. (BVMed).

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.


ANMELDUNG

Eine Anmeldung ist leider nicht mehr möglich, da die maximale Teilnehmerzahl bereits erreicht ist.

Für den Fall der Nichtteilnahme bitten wir Sie um rechtzeitige Absage.


Kontakt: hagemeier@bvmed.de


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