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Archiv Veranstaltungen 2003
4. BVMed-Innovationskongress Medizintechnologie: Konzepte und Modelle zur Optimierung der qualitativen und transsektoralen Patientenversorgung durch innovative Medizintechnologien
Datum: Dienstag, 23.09.2003
Ort: Berlin
ÜBERSICHT
ZUM THEMA
Mit dem von den Regierungskoalitionen vorgelegten Entwurf zum Gesundheitssystemmodernisierungsgesetz (GMG) soll das Gesundheitswesen reformiert und nachhaltig verändert werden.
Ziel des Gesetzesvorhabens ist es, neben einer Stärkung der Qualität der Versorgung und der Beseitigung von Schnittstellenproblemen die Erleichterung des fach- und sektorenübergreifenden Zusammenwirkens aller Beteiligten des Gesundheitssystems.
Durch die Modernisierung der Versorgungsstrukturen, die Zulassung von Gesundheitszentren zur vertragsärztlichen Versorgung, die Möglichkeiten der Einzelvertragsgestaltung, die Förderung der integrierten Versorgung sowie die Teilöffnung der Kliniken zur ambulanten Versorgung werden die Verhältnisse zwischen Leistungserbringern und Kostenträgern untereinander grundlegend verändert.
Innovative Medizintechnologien und hochwertigen Dienstleistungen können bereits heute innerhalb der vier Säulen der Gesundheitsversorgung (Prävention, Therapie, Rehabilitation und Pflege) integrativ genutzt werden. Dabei spielt der schnelle Zugang zu innovativen Medizintechnologien eine wichtige Rolle. Dieser Ansatz steht keineswegs im Widerspruch zu notwendigen Einsparungen. Neue Medizintechnologien und die damit verbundenen Versorgungskonzepte und Homecare- Dienstleistungen tragen dazu bei, Krankenhausaufenthalte deutlich zu verkürzen und langfristige medikamentöse Therapien zu reduzieren.
Auf dem Kongress wird über Versorgungsmodelle und Konzeptionen informiert, in denen konkret mit innovativen Medizintechnologien qualitative Verbesserungen der Versorgung der Patienten über die Sektorengrenzen hinweg realisiert werden. Dabei werden die Vorteile sowohl aus Sicht der Kostenträger wie auch aus Sicht der Leistungserbringer herausgestellt.
Innovative Medizintechnologien sind zuerst als Investitionen in die Gesundheit und Leistungsfähigkeit des Menschen anzusehen. Bessere und schnellere Behandlungsmethoden ermöglichen eine weniger kostenintensive und kürzere Behandlung. Oft werden Kostenvorteile erst bei längerer Betrachtung von Behandlungsabläufen wirksam. Daher kommt es in der Gesundheitspolitik darauf an, langfristig zu denken und dabei immer wieder neue Fakten und Erkenntnisse zu berücksichtigen.
ZIEL
Der Innovationskongress Medizintechnologie 2003 richtet sich an die Entscheider der Kostenträger und Leistungserbringer im deutschen Gesundheitswesen.
Speziell angesprochen sind diejenigen im Gesundheitswesen, die zukünftig innovative Versorgungsmodelle anbieten bzw. konzipieren wollen, involvierte Mediziner und Klinikleitungen, Vertreter der gesetzlichen und privaten Kassen, der medizinischen Fachgesellschaften, der Krankenhausgesellschaften sowie Patientenvertretungen, Vertreter der Industrie und der Medien.
INHALT
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Neue Wege mit innovativen Medizintechnologien |
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Modellvorhaben: medikamentfreisetzende Stents in der klinischen Versorgung |
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Homecare: "Qualitätsorientierte Versorgung chronisch kranker Menschen" |
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Vertikale Kooperation: Versorgungsnetzwerk Herz |
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Pilotprojekt: Integrierte Versorgung chronischer Wunden |
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DMP-Programm Brustkrebs: Erfahrungen, Erkenntnisse und praktische Umsetzung |
Innovationskongress Medizintechnologie
Konzepte und Modelle zur Optimierung der qualitativen und transsektoralen Patientenversorgung durch innovative Medizintechnologien
Moderation: Stefan Neumann, Journalist
PROGRAMM
09.00 Uhr
Empfang/Kaffee
09.30 Uhr
Neue Wege mit innovativen Medizintechnologien gehen!
Joachim M. Schmitt, Geschäftsführer, BVMed in Berlin
09.45 Uhr
Modellvorhaben: Koronarstenosen vermeiden
:: Stationäres Modellvorhaben zum Einsatz von medikamentfreisetzende Stents
:: Kann eine kostenintensivere neue Methode Gesamtkosten für Kassen senken?
Dr. Christoph Straub, Stv. Vorstandsvorsitzender der Techniker Krankenkasse in Hamburg
Prof. Dr. Karl-Heinz Kuck, AK St. Georg LBK in Hamburg
10.30 Uhr
Homecare: Qualitätsorientierte Versorgung chronisch kranker Menschen mit innovativen Medizinprodukten
:: Vernetzte Versorgungsstrukturen im Spannungsfeld gesundheitspolitischer Entwicklungen
Holger Schlicht, Deutsche Angestellten Krankenkasse in Hamburg
Norbert Bertram, HSC GmbH & Co. Verwaltungs KG in Ahrensburg
11.15 Uhr
Kaffeepause
11.30 Uhr
Vertikale Kooperation: Versorgungsnetzwerk Herz
:: Ergebnisse eines DMP-Konzeptes zur Behandlung chronischer Herzerkrankungen mit Win-Win-Effekten
:: Kooperationsmodell zwischen Industrie und Kassen bei Patienten mit Herzinsuffizienz
Dr. Felix Rehder, Pro Consilio AG in Hamburg
Peter Heldt, Fa. Guidant GmbH & Co. Medizintechnik KG in Gießen
12.15 Uhr
Mittagessen
13.15 Uhr
Pilotprojekt: Integrierte Versorgung chronischer Wunden
:: Wundversorgung, enterale Ernährung und Druckentlastung als Systemangebot
:: Zusammenarbeit zwischen Kasse, Konzept-Partner Verträge mit Sanitätshäusern
Uwe Gabler, Fa. ADL GmbH in Münster
Klaus Mehring, Barmer Ersatzkasse, Hauptverwaltung in Wuppertal
14.00 Uhr
Kaffeepause
14.15 Uhr
Erfahrungen mit dem ersten akkreditierten Disease-Management-Programm Brustkrebs
Wilfried Jacobs, Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland
Dr. Rudolf Hartwig, Geschäftsführer der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach Krankenhaus gem. GmbH Essen
15.00 Uhr
Ende der Veranstaltung
Die Beiträge können Sie hier einsehen.
TERMIN
Dienstag, 23. September 2003, 9.00 Uhr
VERANSTALTUNGSORT
Hilton Hotel, Mohrenstraße 30, 10117 Berlin
Telefon: +49 (0) 30 202 30, Telefax: +49 (0) 30 202 34 26 9
E-Mail: info_berlin@hilton.com
Internet: www.hilton.com
ANMELDUNG
Bis spätestens 16. September 2003 können Sie sich hier: anmelden.
Die Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Die Teilnahme ist kostenlos.
(Für eine optimale Organisation bitten wir im Falle der Nichtteilnahme um Absage bis zum 16. September 2003.)
BVMed, Reinhardtstr. 29 b, 10117 Berlin
Telefon: (0 30) 246 255-0, Telefax: (0 30) 246 255-99
www.bvmed.de
Neu: MedTech-Bilderwelten
Informationsfilm
Medizintechnologien: Gesundheit gestalten
„Gesundheit gestalten“ zum Wohle des Patienten. Das ist das Leitbild der Unternehmen der Medizintechnologie. Sie leisten mehr an Forschungs- und Entwicklungsarbeit, als so mancher Patient ahnt. Die Branche steht im kontinuierlichen Dialog mit Politikern, Kassen und Ärzten. Der Film zeigt in zahlreichen Beispielen, wie medizintechnische Innovationen das Gesundheitssystem langfristig entlasten und wie sie den Patienten auch künftig ohne Verzögerung zur Verfügung gestellt werden können.
> Medizintechnologien: Gesundheit gestalten
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